Fahrradsteg
Eine Fahrradplattform verwandelt einen einzigen Pkw-Stellplatz in eine vollwertige Fahrradabstellanlage. Bei Fietsenrekhuren.com heißt diese Fahrradplattform BikeHub: eine mobile Plattform mit feuerverzinkten Fahrradbügeln, erhältlich in drei Größen. Gemeinden, Provinzen, Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen setzen sie dort ein, wo Fahrräder derzeit an Fassaden und Bäumen lehnen. Zu mieten und zu kaufen, lieferbar in den Niederlanden, Belgien und Deutschland.
Was ist ein Fahrradpodest?
Eine Fahrradplattform ist ein mobiles Podest mit Fahrradbügeln, das ohne Eingriffe in den Untergrund aufgestellt wird – in der Regel auf einem Autoparkplatz oder einer befestigten Fläche. Unsere Ausführung, der BikeHub, wird seit 2022 entwickelt und ist mittlerweile zu einem modularen System ausgereift: Die größte Variante misst 4,80 mal 1,80 Meter und passt damit exakt in einen Standardparkplatz. So wird aus einem einzigen Autostellplatz Raum für zehn Fahrräder – ganz ohne Bohren, Brechen oder Gießen.
Diese niedrige, klar abgegrenzte Plattform unterscheidet sich grundlegend von einzelnen Ständern auf der Straße. Das Podest zeigt auf den ersten Blick, wo Fahrräder abgestellt werden sollen: ein ordentliches Feld statt einer losen Ansammlung von Bügeln. Außerdem sichern Radfahrende ihr Fahrrad mit dem Rahmen an einem Fahrradbügel, was das Diebstahlrisiko erheblich senkt. Nach außen wirkt es wie festes Straßenmobiliar und nicht wie eine provisorische Notlösung – genau deshalb entscheiden sich immer mehr Kommunen dafür.
Ein Parkplatz voller Fahrräder: so funktioniert es in der Stadt
Die Fahrradplattform hat sich als Instrument der kommunalen Parkraumpolitik etabliert. Der Anlass ist überall derselbe: In belebten Straßen lehnen Fahrräder an Fassaden, Laternenmasten und Bäumen, während die Fahrbahn mit geparkten Autos belegt ist. Wird ein einziger Autoparkplatz in Fahrradstellplätze umgewandelt, entsteht auf denselben Quadratmetern Raum für ein Vielfaches an Fahrzeugen – und der Gehweg wird wieder passierbar für Fußgänger, Kinderwagen und Rollstühle.
Der mobile Charakter der Plattform macht sie auch politisch zu einem praktischen Instrument. Einen Parkplatz dauerhaft aufzuheben ist heikel; eine Plattform probeweise aufzustellen hingegen nicht. Bewährt sich der Standort, bleibt die Plattform stehen oder es entsteht eine feste Abstellanlage. Bewährt er sich nicht, steht die Plattform eine Straße weiter, bevor jemand auch nur an einen Einspruch denkt. So wird Parkraumpolitik zu etwas, das man erprobt, statt endlos darüber zu diskutieren; mehr zu diesem Ansatz erfahren Sie bei Fahrradparken für Gemeinden.
Anwohner und Gewerbetreibende beantragen Plattformen inzwischen selbst bei ihrer Gemeinde – etwa vor einem Café oder Büro, wo der Gehweg täglich voller Fahrräder ist. Für solche Situationen gibt es die Variante mit integrierter Bordsteinkante, die nahtlos an den Gehweg anschließt, sowie die Ausführung mit Pflanzkübel, die die Abstellanlage mit etwas Grün im Straßenbild verbindet.
Ausführungen: vom Standardfeld bis zur Maßanfertigung
Der BikeHub ist modular aufgebaut und in drei Standardausführungen erhältlich, interessant ab etwa vier Fahrrädern:
- BikeHub M: 1,00 × 1,00 Meter, Pressroste aus verzinktem Stahl mit einem Fahrradbügel: Platz für 2 Fahrräder
- BikeHub L: 1,80 × 1,80 Meter, Verbundwerkstoff-Belag mit zwei Fahrradbügeln: Platz für 4 Fahrräder
- BikeHub XL: 1,80 × 4,80 Meter, Unterrahmen aus verzinktem Stahl mit Kunststoff-Belagteilen und fünf Fahrradbügeln: Platz für 10 Fahrräder
Die Module lassen sich miteinander verbinden und kombinieren – von einem einzelnen Stellplatz bis hin zu einer langen Reihe entlang einer Einkaufsstraße oder eines Firmengebäudes. Alle Ausführungen sind für den jahrelangen Außeneinsatz konzipiert und erfordern kaum Wartung.
Sie sind unsicher, welche Größe zu Ihrer Straße oder Ihrem Gelände passt? Fügen Sie Ihrer Anfrage ein Foto des Standorts bei. Wir beraten Sie zur Konfiguration und zur Anzahl der Fahrradbügel und unterstützen Sie bei der Planung der Anbindung an Gehweg und Fahrbahn.
Erst mieten als Test, kaufen wenn es funktioniert
Für Gemeinden und andere Auftraggeber ist das Mieten der logische erste Schritt. Eine gemietete Fahrradplattform steht eine Saison lang, Sie erfassen die Nutzung und holen Reaktionen aus der Nachbarschaft ein – anschließend folgt die Entscheidung: kaufen, erweitern, verlagern oder entfernen. Dieses Pilotprinzip verhindert, dass Budget in einem Standort gebunden bleibt, der sich nicht bewährt, und liefert im Gemeinderat handfestere Argumente als jede Vorlage. Mehr über diesen Ansatz erfahren Sie unter Fahrradparken für Gemeinden.
Der BikeHub wurde für feste und langfristige Standorte entwickelt: Wohnviertel, Bahnhofsumgebungen, Einkaufsbereiche, Gewerbegebiete und temporäre Umgestaltungen. Seit 2022 steht er unter anderem in Tilburg, Rotterdam, der Gemeinde Heusden und der Achterhoek. Für Veranstaltungen ist die Plattform nicht vorgesehen; dafür bieten wir schnellere Lösungen wie unsere Mietständer – schauen Sie dazu unter Fahrradständer mieten. Suchen Sie einzelne Lösungen für dieselben festen Standorte, finden Sie weitere Optionen auch unter Fahrradbügel.
Platzierung, Versetzung und Wartung
Die Aufstellung einer Fahrradplattform ist eine Frage von Stunden, nicht von Tagen. Der Untergrund muss nicht vorbereitet werden: Die BikeHub wird auf Paletten angeliefert und mit einem Gabelstapler oder Hubwagen auf dem vorhandenen Untergrund platziert, wo sie durch ihr Eigengewicht sofort stabil steht. Danach ist sie unmittelbar einsatzbereit. Das Entfernen geht genauso schnell und hinterlässt den Stellplatz unbeschädigt.
Das Umstellen ist ebenso einfach. Zeigt die Testphase, dass die Plattform zehn Meter weiter besser positioniert wäre, ist das eine Arbeit von einem Vormittag. Das unterscheidet die Fahrradplattform grundlegend von einer gemauerten oder verankerten Abstellanlage, bei der jede Änderung ein Projekt mit Genehmigungen und Wiederherstellungsarbeiten bedeutet.
Der Wartungsaufwand ist minimal. Nach jedem Vermietprojekt prüfen wir jede Plattform auf Verschleiß, Beschädigungen und lose Befestigungen. Sollte einmal ein Fahrradbügel oder ein Bodenelement beschädigt werden, wird dieses Teil ausgetauscht – nicht die gesamte Plattform. So beschränken sich die Kosten auf das, was tatsächlich defekt ist. Für gemietete Plattformen gilt dasselbe, nur dass die Wartung in diesem Fall selbstverständlich unsere Angelegenheit ist und nicht Ihre.
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Häufig gestellte Fragen zur Fahrradbrücke
Was ist ein Fahrradpodest?
Welche Maße hat das Fahrradpodest?
Müssen Straße oder Gehweg verändert werden?
Kann ich ein Fahrradpodest zur Probe mieten?
Ist das Fahrradpodest für Veranstaltungen geeignet?
Was kostet ein Fahrradpodest?
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